Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS)

Arbeitsschutz mit System: Warum sich ein AMS für Ihr Unternehmen bar bezahlt macht

Im modernen Wettbewerb ist Arbeitsschutz längst kein bürokratisches Pflichtprogramm mehr – er ist ein strategischer Erfolgsfaktor. Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) der Berufsgenossenschaften strukturiert Ihre Betriebsabläufe so, dass Sicherheit und Gesundheit fest in Ihren Führungsalltag integriert werden.

Das Beste daran: Die Berufsgenossenschaften belohnen Ihr Engagement mit handfesten wirtschaftlichen Vorteilen. Wer hier investiert, senkt nicht nur Risiken, sondern spart bares Geld.

bis 5%

BG-Beitragsrückerstattung

-30%

weniger Arbeitsunfälle

ab Jahr 1

positiver ROI

Die 4 starken Hebel: Warum Sie jetzt auf ein AMS setzen sollten

1. Direkte Zuschüsse und Cash-Prämien sichern

Viele Berufsgenossenschaften (wie die BG BAU oder VBG) belohnen die Einführung und Rezertifizierung eines AMS mit direkten finanziellen Zuschüssen. Darüber hinaus steigen zertifizierte Betriebe oft in höhere Förderstufen auf. Das bedeutet für Sie: Sie erhalten Jahr für Jahr attraktive Prämien und finanzielle Rückerstattungen für die Anschaffung von sicheren Arbeitsmitteln, Werkzeugen oder ergonomischer Ausstattung.

2. Jährliche BG-Beiträge dauerhaft senken

Ein funktionierendes AMS sorgt nachweislich für weniger Arbeitsunfälle und sinkende Ausfallzeiten. Die Berufsgenossenschaften (wie die BGHM oder BG ETEM) belohnen diese positive Entwicklung über das Beitragsausgleichsverfahren. Liegt Ihre Unfallquote unter dem Branchendurchschnitt, profitieren Sie direkt von spürbaren Beitragsnachlässen und Rückvergütungen auf Ihren jährlichen BG-Pflichtbeitrag.

3. Kostenlose Experten-Beratung und Gratis-Audits nutzen

Die Berufsgenossenschaften bieten Ihnen kostenlose Beratung und Begleitung bei der Einführung eines AMS. Dazu gehören Erstberatungen, Schulungen für Führungskräfte und Begutachtungen vor Ort. Viele BGs stellen darüber hinaus kostenfreie Leitfäden, Checklisten und Muster-Dokumentationen zur Verfügung.

4. Wettbewerbsvorteile und Rechtssicherheit gewinnen

Ein zertifiziertes AMS stärkt Ihre Position bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben — insbesondere in Branchen wie Bau, Chemie und Industrie. Gleichzeitig dokumentieren Sie damit die Erfüllung Ihrer gesetzlichen Arbeitsschutzpflichten systematisch und schützen sich vor Haftungsrisiken bei Arbeitsunfällen.

Anerkannte Standards und Zertifizierungen

Je nach Branche und Anforderung gibt es verschiedene anerkannte Standards:

ISO 45001

Internationaler Standard für Arbeitsschutzmanagementsysteme. Ersetzt OHSAS 18001. Integrierbar mit ISO 9001 und ISO 14001.

International anerkanntHigh Level Structure (HLS)Integrierbar mit Qualitäts- und Umweltmanagement

SCC (Safety Certificate Contractors)

Branchenübergreifendes Zertifizierungssystem für Kontraktoren und Personaldienstleister. Oft Voraussetzung für Aufträge in der Chemie- und Ölindustrie.

Branchenstandard für KontraktorenPflicht bei vielen Auftraggebern3 Stufen: SCC*, SCC**, SCP

AMS BAU

Von der BG BAU anerkanntes Arbeitsschutzmanagementsystem speziell für die Bauwirtschaft. Beinhaltet Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und kontinuierliche Verbesserung.

Branchenspezifisch für BauBeitragsrückerstattung durch BG BAUNiedrigere Unfallquoten

OHRIS

Occupational Health and Risk Management System – bayerisches AMS-Konzept, das von mehreren BGs anerkannt wird.

Staatlich anerkannt (Bayern)Von BGs akzeptiertKostenfreie Beratung möglich

AMS einführen — Schritt für Schritt

1

Bestandsaufnahme

Analyse des aktuellen Arbeitsschutzniveaus: Welche Gefährdungsbeurteilungen existieren? Wie sind Unterweisungen organisiert? Welche Dokumentation liegt vor?

2

Ziele und Struktur festlegen

Definition von Arbeitsschutzzielen, Festlegung von Verantwortlichkeiten und Aufbau der Organisationsstruktur.

3

Prozesse implementieren

Einführung systematischer Prozesse: Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Prüfungen, Unfallmeldungen, Notfallmanagement.

4

Dokumentation aufbauen

Aufbau einer strukturierten Dokumentation: Handbuch, Verfahrensanweisungen, Checklisten, Nachweise.

5

Internes Audit

Regelmäßige interne Überprüfung der AMS-Wirksamkeit und Identifikation von Verbesserungspotenzialen.

6

Zertifizierung / BG-Anerkennung

Externe Prüfung durch Zertifizierungsstelle (ISO 45001) oder Anerkennung durch die zuständige Berufsgenossenschaft.

Experten für AMS-Einführung finden

Finden Sie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die Sie bei der AMS-Einführung und Zertifizierung unterstützen.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit finden

Ansprechpartner bei Ihrer BG finden

Für die Einführung eines AMS berät Sie Ihre zuständige Berufsgenossenschaft. Finden Sie den passenden Ansprechpartner.

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